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Sanierungsrechner Zellulosedämmung – Wolfinger

Sanierungsrechner Zellulosedämmung

Berechnet den U-Wert Ihres Bestandsbauteils, die jährliche Heizkosten­ersparnis durch eine Zellulose-Einblasdämmung und die Amortisationszeit. Grundlage: Transmissions­wärmeverlust nach dem Heizgradtag­verfahren (EN ISO 6946 / ÖNORM B 8110).

1Welches Bauteil möchten Sie dämmen?

2Wie ist der Bestand aufgebaut?

Konstruktions­datenbank wird geladen …
Für abweichende Aufbauten: zusätzliche Putz-, Holz-, Dämm- oder Luftschichten.
Brutto-Bauteilfläche abzüglich Fenster und Türen.

3Geplante Zellulosedämmung

0 = nur Materialkosten Zellulose.

4Standort & Heizung

Arbeitspreis laut Rechnung, inkl. Steuern und Abgaben.

Ergebnis

Bestand
Gedämmt
U-WertWärmedurchgangskoeffizient
Wärmeverlust über das BauteilNutzenergie pro Jahr
Benötigter Brennstoffdas, was Sie einkaufen
Heizkosten für dieses Bauteil
CO₂-Ausstoß i Treibhausgase in CO₂-Äquivalent, inklusive Vorkette (Förderung, Transport, Bereitstellung). Emissionsfaktoren nach Umweltbundesamt REP-0989 (2025), Österreich. Fernwärme ist ein Durchschnittswert.
Zellulose-Bedarf
Materialkosten Zellulose
Gesamtinvestition
Ersparnis pro Jahr
Amortisation
CO₂-Einsparung pro Jahr
Rechenweg, Annahmen und Grenzen dieser Berechnung

Rechenweg

  • U-Wert: U = 1 / (Rsi + Σ d/λ + Rse) nach EN ISO 6946. Wärmeübergangswiderstände abhängig von Wärmestromrichtung (waagrecht 0,13/0,04 – aufwärts 0,10/0,04 – abwärts 0,17/0,17).
  • Wärmeverlust: Q = U · A · HGT · 24 / 1000 · fx [kWh/a]. fx ist der Temperatur-Korrekturfaktor für Bauteile, die nicht an Außenluft grenzen (ÖNORM B 8110-6 / DIN 4108-6, Näherungswerte). Solare und interne Gewinne sind über die Heizgrenze von 12 °C in den Heizgradtagen bereits pauschal berücksichtigt.
  • Einblasdämmung in einen vorhandenen Hohlraum – Sparrenfeld, Gefach, Balkenlage – ersetzt dessen Luftschicht, statt eine weitere Schicht davorzusetzen. Der Holzanteil von Sparren, Ständern und Balken geht mit rund 15 % über ein gemischtes λ ein (oberer Grenzwert nach EN ISO 6946). Eine Dämmstärke über der Hohlraumtiefe wird als Aufdopplung gerechnet.
  • Eingekaufte Energie: E = Q / η – bei Kesseln der Jahresnutzungsgrad, bei Wärmepumpen die Jahresarbeitszahl. Der eingegebene Preis gilt pro Kilowattstunde eingekaufter Energie (so wie auf Ihrer Rechnung). Die Verluste des Wärmeerzeugers werden auf die Menge aufgeschlagen, nicht auf den Preis.
  • CO₂: eingekaufte Energie × Emissionsfaktor in CO₂-Äquivalent, inklusive Vorkette. Faktoren nach Umweltbundesamt REP-0989, veröffentlicht 2025; die zugrunde liegenden Stromdaten betreffen 2023. Fernwärme ist ein österreichischer Durchschnitt und netzabhängig. Der Herstellungsaufwand des Dämmstoffs ist nicht enthalten – Zellulose aus Altpapier schneidet dort gegenüber mineralischen und erdölbasierten Dämmstoffen deutlich besser ab.
  • Materialbedarf: Einblasdichte × Dämmstärke × Fläche, aufgerundet auf ganze Säcke à 13 kg.
  • Amortisation: Investition ÷ jährliche Ersparnis. Statisch gerechnet, ohne Finanzierung, Preisänderungen, Förderungen und Folgekosten. Grund- und Leistungspreise des Energieversorgers sind nicht enthalten.

Was diese Rechnung nicht abbildet

  • Lineare Wärmebrücken an Anschlüssen: Traufe, Gebäudeecke, Balkenkopf, Fensterlaibung. Der flächige Holzanteil von Sparren und Ständern ist dagegen in der Rechnung enthalten.
  • Lüftungswärmeverluste und die übrigen Bauteile der Gebäudehülle.
  • Verbesserter Sommerhitzeschutz, Schallschutz, Behaglichkeit, Wertsteigerung und mögliche Förderungen – alles Punkte, die zusätzlich für die Maßnahme sprechen.
  • Feuchtetechnische Prüfung des Aufbaus. Vor allem bei Innendämmung ist das zwingend gesondert zu beurteilen.

Datengrundlage

  • λ-Werte: Bemessungswerte nach ÖNORM B 8110-7 / DIN 4108-4, für historische Baustoffe Literaturwerte. Bestandsbaustoffe streuen erheblich – die Vorlagen sind Richtwerte, keine Bestandsaufnahme.
  • Zellulose: Nennwert λD = 0,037 W/(m·K); gerechnet wird mit dem Bemessungswert für Österreich λ = W/(m·K) (Deutschland 0,039).
  • Heizgradtage: Langzeit-Mittelwerte HGT 20/12 als Regionsrichtwerte. Einzelne Jahre und der konkrete Standort weichen davon ab; stationsgenaue Werte gibt es bei GeoSphere Austria bzw. beim DWD.

Diese Berechnung ersetzt keine Energieausweis-Berechnung und keine Fachplanung. Alle Angaben ohne Gewähr.

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